Bis Ende des Jahres wird Vlatten um eine Sehenswürdigkeit reicher sein: Das alte Spritzenhaus an der Quellenstraße wird von Vlattener Firmen und engagierten Bürgern in den nächsten Monaten renoviert. Der Hintergrund: Auf Antrag des Bürgervereins hat die Bezirksregierung Köln einen Betrag in Höhe von 2000 Euro bewilligt. Mit diesem sogenannten „Heimatscheck“ kann die Sanierung beginnen.

Das Vlattener Spritzenhaus wurde wahrscheinlich Ende des 19. Jahrhunderts direkt an Bach und Brücke erbaut und bis kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs genutzt. Seit seiner letzten Renovierung in den 90er Jahren dient das hübsche, kleine Bruchsteingebäude als Bushaltestelle und Schutzhütte für Wanderer. Allerdings ist der Innenraum längst nicht mehr einladend. Er muss ebenso wie die Bank dringend renoviert und gestrichen werden.

Das I-Tüpfelchen des modernisierten Spritzenhauses wird ein großformatiges Foto auf Plexiglas sein, das die alte Feuerwehrspritze zeigt. Eine beleuchtete Infotafel soll  zudem über die Geschichte des Spritzenhäuschens und die Vlattener Feuerwehr erzählen.                                                         ush/ak

Das erste Handpumpe der Löschgruppe Vlatten vor dem ersten Gerätehaus. Das Baujahr des Geräts wird auf 1860 geschätzt.                                                  Foto: Philipp Jungbluth

Das Innere des alten Spritzhauses ist nicht mehr einladend. Es soll renoviert und gestrichen werden. Foto: Ulrike Schwieren-Höger