Was ist sehenswert in einem Dorf? Die Vlattener geben eine Antwort. Auf einem ansprechenden Flyer präsentieren sie einen Dorfspaziergang, der zu sieben Stationen führt:

  • Station 1: Jugendhalle
  • Station 2: Mühlengasse
  • Station 3: St. Michael-Kapelle
  • Station 4: Schutzmantelmadonna
  • Station 5: Burg Vlatten
  • Station 6: St. Dionysius
  • Station 7: Wegekreuze

Alle Punkte sind im Flyer mit Kurzinformationen bestückt, die ein wenig über die reiche Vlattener Geschichte erzählen.  Den Anstoß für das Projekt hat der Rureifel-Tourismus e.V. gegeben, und er fand im Vlattener Bürgerverein zahlreiche Unterstützer.
Der Flyer ist im Rahmen der Förderung des Bördetourismus in der Region entwickelt worden und soll die Attraktivität der Landschaft für Wanderer und Radfahrer unterstreichen. Vlatten spielt eine wichtige Rolle, denn es ist besonders reich an Geschichte: Die Region war schon in römischer Zeit besiedelt, die Karolinger jagten hier mit Vorliebe und 839 machte Ludwig der Fromme Vlatten zur Königspfalz. Nicht zuletzt: Das Geschlecht derer von Vlatten wurde bereits im 12. Jahrhundert benannt, und die Burg war ab 1358 landtagsfähiger Rittersitz im Herrschaftsbereich des Herzogtums Jülich-Berg.
Beim gestrigen Stadtfest wurde der Flyer am Vlattener Stand erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Bei einem Ratespiel konnten Kinder bei dieser Gelegenheit auch das Dorf „ertasten“. Mit Erfolg: 25 neue „Vlatten-Kenner“ erhielten eine Urkunde.
Nicht zuletzt: Auch Dorfspaziergänge zählen zum Vlattener Tourismusangebot. Hans-Peter Klassen bietet am 17. August und am 7. September 2019 Touren durchs Dorf an. Interessenten können sich anmelden unter der E-Mail-Adresse: hpklassen@web.de

DOWNLOAD Flyer

Der neue Vlatten-Flyer kann im Heimbacher Rathaus, beim Bürgerverein Vlatten oder beim  Rureifel-Tourismus e.V. angefordert werden. Telefon: 02446-805 79-0, info@rureifel-tourismus.de, www.rureifel-tourismus.de.                           ush

Interessierte Besucher am Vlattener Stand, wo der neue Flyer vorgestellt wurde. Foto: Anja Krudwig