Seit fast 550 Jahren pilgern Menschen zum Gnadenbild der „schmerzhaften Mutter“, das sich seit der Säkularisierung (1804) in Heimbach befindet. In den Chroniken der Wallfahrt, die die Mönche der ehemaligen Abtei Mariawald und die Brudermeister geführt haben, tauchen auch immer wieder die „braven und frommen Pfarrkinder von Vlatten“ auf.

Auch 2019 zogen Vlattener Pilger unter dem Leitwort „Herr, wohin sollen wir gehen?“ (Joh, 6,68) am ersten Sonntag nach dem Fest Mariä Heimsuchung (2. Juli) mit Gebet und Gesang nach Heimbach. 38 Erwachsene, ein Kind und acht Messdiener zählte die Pilgergruppe in diesem Jahr.

Um 11 Uhr feierten die Pilger und viele Vlattener, die aus Altersgründen den Weg nach Heimbach nicht mehr zu Fuß auf sich nehmen konnten, gemeinsam mit zahlreichen anderen Pilgergruppen die hl. Messe vor dem Gnadenbild. Pfarrer Wecker betonte in seiner Predigt die besondere Hingabe Mariens zu Gott und die biblische Begegnung zwischen der Gottesmutter und Elisabeth, die Luther dann später als „Heimsuchung“ bezeichnete.

Eine freudige Mitteilung ist, dass Christoph Bildstein die Aufgabe eines Brudermeisters übernommen hat. Er wird künftig die Vertretung der Gemeinde bei den Treffen der Bruderschaften wahrnehmen, sich um die Prozessionswege in der Nähe unseres Ortes und deren Erhalt einsetzen und als „Vorbeter“ während der Prozession fungieren. Herzlichen Dank für diesen ehrenamtlichen Einsatz und Gottes Segen für die Arbeit!                    Kevin Küpper

Auf dem Weg nach Heimbach.                                                                                Foto: Anja Krudwig

 

 

 

 

 

 

 

In den Feldern.                            Fotos: Kevin Küpper

Der Musikverein begleitete die Prozession.                                                   Foto: Anja Krudwig